Berufsschule aus Honduras besucht Technologie-Campus Steinfurt

Fachkräfte außerhalb der EU finden – das ist das Ziel eines Pilotversuchs der IHK Nord Westfalen in Zusammenarbeit mit dem honduranischen Berufskolleg Centro Ténico Hondureño Alemán (CTHA). Acht Schüler*innen besuchten in diesem Rahmen nun auch den Technologie-Campus Steinfurt.

Zum ersten Mal reist eine Delegation der Berufsschule aus San Pedro Sula nach Deutschland. Vornehmlich, um die Arbeit von Unternehmen im Münsterland – BASF Coatings, der Langguth GmbH sowie der Beresa GmbH & Co. KG – kennenzulernen. Doch ihre Exkursion führte die mittelamerikanischen Berufsschüler*innen, unter anderem in Begleitung des honduranischen Botschafters Mauricio Bueso, auch auf den Technologie-Campus Steinfurt unserer Hochschule.

Dort bekamen sie nicht nur einen Einblick in Labore und Werkstätte – konkret das Labor für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik von Prof. Dr. Hilmar Apmann am Fachbereich Maschinenbau sowie die Prototypenwerkstatt MakerSpace – sondern lernten auch die Möglichkeiten eines internationalen Studiums kennen. Fachbereichsübergreifend bietet die FH Münster das Studiengangprogramm International Engineering an, bei dem Studierende ihren Abschluss an gleich zwei Hochschulen machen können: einer Partnerhochschule im Ausland sowie der FH Münster. Koordinatorin Lisa Feldkamp stellte dazu das Programm vor, Prof. Dr. Reinhart Job sprach im Anschluss über den Fachbereich Elektrotechnik und Informatik, der an International Engineering teilnimmt.

„Der Austausch ist für die honduranischen Schülerinnen und Schüler sehr bedeutsam“, sagt Claudia Umanzor, die die Delegation seitens unserer Hochschule betreut hat und selbst aus Honduras stammt. „Mit ihren 17 Jahren haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch viele Träume vor sich, und einer davon ist für viele von ihnen, später in Deutschland zu arbeiten.“ Umanzor ist an unserer Hochschule auch am neugestarteten FHiT-Projekt beteiligt, das seinerseits anstrebt, internationalen Studierenden den Einstieg auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Dank der Kooperation zwischen der IHK Nord Westfalen und dem CTHA sollen Firmen künftig unkompliziert junge und gut ausgebildete Fachkräfte mit Deutschkenntnissen gewinnen können. Die Ausbildung an der Berufsschule entspricht internationalen Maßstäben.

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