Kommunale Gesundheitsversorgung in Europa: Hochschulen tauschten sich aus

Die Gesundheitsversorgung in Deutschland und in den Niederlanden ist relativ ähnlich: frei, modern, gemeinwohlorientiert. Doch wie sieht es in Rumänien und Estland aus? Eine Woche lang tauschten sich Hochschulvertreter*innen virtuell dazu aus.

Organisiert hatten die Veranstaltung Prof. Dr. Susanne Kreutzer und Dr. Jette Lange von unserem Fachbereich Gesundheit, der Münster School of Health (MSH). Mit dabei waren außerdem die HAN University of Applied Sciences, das Tallinn Health Care College und die Universitatea „Vasile Alecsandri“ din Bacău. „Wir kannten uns vorher alle überhaupt nicht, haben aber sehr schnell eine gute fachliche und persönliche Ebene gefunden, woraus sich eine konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit entwickelt hat", sagt Kreutzer. „Topics in community healthcare“ war das Motto der Woche, und jede Hochschule gestaltete einen Tag – Themen waren zum Beispiel positive Gesundheit (positive health), Krankheit als Narrativ (illness as a narrative) oder Sterbekompetenz (death literacy).

Rund 50 Teilnehmer*innen waren dabei – darunter Pflegekräfte, Physiotherapeut*innen, Kunsttherapeut*innen, medizinische Assistent*innen und Logopäd*innen, die in unterschiedlichen akademischen Bildungsgängen studieren. „Mich persönlich hat es sehr berührt, wie viel Begegnung auf digitalem Weg möglich ist“, sagt Lange. Klar ist deshalb, dass es mit der Veranstaltung weitergeht. „Unsere Kollegin aus Rumänien hat uns eingeladen, 2022 dort in Präsenz zu tagen. Wir hoffen sehr, dass das dann möglich ist“, so Kreutzer.

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