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6. Dezember 1945: Gründung „Bund freier Schwestern“ in der ÖTV

Erste gewerkschaftliche Schwesternschaft nach dem Zweiten Weltkrieg.


ÖTV-Schwestern am 7. Februar 1954

In einer Versammlung vom 6. Dezember 1945 gründeten Hamburger Schwestern die Schwesternschaft »Bund freier Schwestern«, welcher an die vorangegangene »Schwesternschaft der Reichssektion Gesundheitswesen« von 1928 im »Verband der Gemeinde- und Staatsarbeiter« anknüpfte. Erst der »Bund« bot den freiberuflichen Schwestern eine Beheimatung in der ÖTV. In den 1950er Jahren wurde die Krankenpflege noch immer als „Liebesdienst am Kranken“ wahrgenommen und somit stark von mutterhausgebundene Schwestern geprägt. Die Mitglieder der bundesweit frei organisierten Schwestern lebten zum großen Teil in Hamburg und West-Berlin und wurden aus einem sozialdemokratischen- gewerkschaftlichen Milieu rekrutiert. Der »Bund« sollte nicht nur als Schwesternschaft dienen, sondern vor allem eine gewerkschaftspolitische Interessenvertretung sein, die sich dafür einsetzt, dass der Krankenpflegeberuf als Erwerbsberuf ausgestaltet und geachtet wird.

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